
Die Idee des Faltbootes reicht schon über mehr als zwei Jahrtausende zurück in die Geschichte der Menschheit. Noch heute bieten die Klepper Faltboote etwas von dem abenteuerlichen Ambiente, das schon die Baidarkas der Aleuten hatten, die einst Holzstangen und Knochen mit Tierhäuten bespannten und damit auf die Jagd nach verschiedenen am und im Wasser lebenden Tieren gingen.
Das moderne Klepper Faltboot hat damit nur noch die Grundidee und das damit verbundene Flair gemeinsam, denn Alfred Heurich revolutionierte zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das Faltboot. Nachdem er mit seiner neuen Konstruktion erfolgreich die Fahrt auf der Isar gemeistert hatte, nahm Johann Klepper die Idee auf und ließ darauf 1907 eine Lizenz eintragen. Damit fiel der Startschuss für Klepper Faltboote in Serie.
Klepper Faltboote trat in den folgenden Jahrzehnten einen gloriosen Siegeszug an, der sogar so weit führte, dass einige Eisenbahngesellschaften diesen Trend für den Einsatz von Sonderzügen zu den beliebtesten Regionen zum Wasserwandern für ertragreich hielten. Der zweite Weltkrieg setzte diesem Treiben vorübergehend ein Ende und danach zogen die Wassersportler die starren, aber leichten Konstruktionen der motorisierten Kunststoffboote dem Klepper Faltboot vor. Um die Jahrtausendwende herum erlebten Klepper Faltboote ein erfolgreiches Comeback.
Insbesondere sind es die Campingfreunde in aller Welt, die das Faltboot mit all seinen Vorteilen wieder zu schätzen wissen. Einer liegt allein schon darin, dass sich das Wassergefährt sehr schnell und vor allem auch vom handwerklichen Laien zerlegen und zusammenbauen lässt. Auch die Packmaße und das Gewicht konnten bei Klepper Faltbooten immer weiter reduziert werden. Damit konnte es ähnlich wie die modernen Igluzelte mit geringstem Aufwand von einem Ort zum anderen mitgenommen werden.
Heute sind es vor allem die Trekkingfreunde, die auf das Klepper Faltboot schwören, mit dem man auf abenteuerliche Weise Flussläufe erkunden oder auf größeren Gewässern segeln kann. Auch bei den Kosten können die Faltboote durchaus punkten, denn man benötigt keinen ständigen Liegeplatz, für den man Hafengebühren zahlen muss. Auch das Bootshaus für die Überwinterung ist überflüssig, denn das zerlegte Faltboot findet auch in der Garage oder in einer Abstellkammer ein trockenes Plätzchen für die Überwinterung.
Ein weiterer Pluspunkt von Klepper Faltbooten ist, dass man nicht nur die Modelle von der Stange kaufen kann, sondern dass der Sportgerätehersteller auch bereit und in der Lage ist, auf viele Sonderwünsche der Kunden einzugehen. Dabei ist es egal, ob es um die Zahl der Passagierplätze oder um die Farbe des Verdecks geht.
© El Gaucho – Fotolia.com
